Am 9. September 2025 verstarb der sehr umtriebige Unternehmer und Fachhändler für Werkzeuge aller Art, Wolf-Dietrich Volkmar, im Alter von 88 Jahren im nordhessischen Bebra. Mit seinem Namen werde ich persönlichimmer meine Elektrobohrmaschine verbinden, hat er doch vor nun über 40 Jahren nicht nur uns, sondern viele andere junge Missionarsfamilien mit einer ganzen Kiste wertvollen Werkzeuges ausgestattet — sozusagen eine Mitgift in die Arbeit der Mission.

Wolf-Dietrich Volkmar war nicht nur ein integrer Partner im Fachhandel, sondern auch ein sehr zuverlässiger und nachhaltiger Partner in Sachen Mission,hat er dem leitenden Gremium der Lutherischen Kirchenmission, dem Missionskollegium, doch nicht nur viele Jahre angehört, sondern diesem höchsten Leitungsgremium unseres kirchlichen Missionswerkes auch einige Jahre lang als Versammlungsleiter vorgestanden.

Als Geschäftsmann konnte Wolf-Dietrich Volkmar gut rechnen. Die Lutherische Kirchenmission konnte auch mit seinem Engagement für sie rechnen. Ihm war es wichtig, dass viele Menschen die Botschaft vom Heil in Jesus Christus hören. Daran hat er kräftig mitgewirkt, indem er bspw. dieGruppe um Hermann Lindhorst, Zions-Gemeinde Hamburg, in den 80er Jahren in ihren verschiedenen missionarischdiakonischen Einsätzen kräftig unterstützte. So reiste die sehr wertvolle Werkzeugkiste in einem der vielen Altkleider-Container mit, die diese Gruppe in das südliche Afrika auf die Reise geschickt hatte.

Die Lutherische Kirchenmission dankt ihm für alle Liebe und Treue zur Mission. So sprach Pfr. Bernhard Schütze, Superintendent des KirchenbezirkesNiedersachsen-Ost, als Mitglied im Missionskollegium, bei seiner Beerdigungeinen ganz besonderen Dank gegenüber der Familie aus.

Wie oft habe ich in den vergangenen 40 Jahren an ihn und seinen beherzten Einsatz für die Mission denken müssen, wenn ich meine Werkzeugkiste öffnete, nach Hammer, Zange oder Schraubendreher suchte – oder eben jene Bohrmaschine in die Hand nahm. Und immer habe ich gewusst: Wolf-Dietrich Volkmars Herz schlägt für die Mission — weil Gott in Christus ein großes Herzfür ihn hat und sich über ihn erbarmte.